Peter
Moderator

Anmeldedatum: 07.03.2011 Beiträge: 139 Wohnort: Callenberg |
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Agility |
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Agility
Agility entstand 1977 in England während der Crufts-Dog-Show. John Varley, zuständig für die Unterhaltung während der Pausen, überlegte ob Spring-Parcours für Pferde, in etwas abgewandelter Form, nicht auch von Hunden gemeistert werden könnten. Die Resonanz war sensationell und so bildeten sich, zunächst in England, sehr schnell viele Agility-Vereine. 1988 wurde Agility in Deutschland als Hundesportart anerkannt und seit 1991 gibt es ein einheitliches Reglement das für alle Länder, die der FCI angeschlossen sind, gültig ist.
Agility bezeichnet eine Sportart, die von Mensch und Hund in partnerschaftlicher Teamarbeit durchgeführt wird. Freude am Spielen, Laufen und Springen stehen dabei im Vordergrund.
Folgende Hindernisse gibt es im Agility:
1. die Hürde
2. die Bürste (gehört gemäß Reglement zu den Hürden)
3. die Mauer/ Viadukt
4. der Reifen
5. der Weitsprung
6. der Tunnel
7. der Sacktunnel
8. der Slalom
9. die A-Wand
10. der Steg
11. die Wippe
12. der Tisch
Agility ist für fast jeden Hund, der gerne spielt und gerne frisst, geeignet. Voraussetzung ist allerdings, dass der Vierbeiner gesund und ausgewachsen ist. (normalerweise ab 12 Monaten, bei großen Rassen besser 18 Monate) Außerdem sollte er die Grundbegriffe der Unterordnung beherrschen. Es gibt allerdings auch Rassen, die aufgrund ihres Körperbaus auf Agility verzichten sollten. Das sind zum Beispiel Rassen mit langem Rücken und kurzen Beinen, da bei diesem Körperbau die Belastung für die Wirbelsäule, zum Beispiel bei Sprüngen, sehr hoch ist und dadurch sehr schnell Schäden entstehen können.
Die einzige Voraussetzung, die der Mensch mitbringen muß, ist die Einsicht, dass die Arbeit mit dem Hund nur über positive Bestärkung funktioniert. Agility is fun.
Damit die Hunde eine gleichwertige Chance haben, unterteilt man Agility in drei Leitungsklassen und in 3 Größenklassen.
Die Leistungsklassen:
A1 – für Anfänger
Der Parcours besteht aus mehreren Sprüngen und aus höchstens 3 Kontakzonengeräten. Der Slalom darf im Streckenverlauf nur einmal vorkommen und Weitsprung und Reifen müssen gerade angelaufen werden können.
A2 – für Fortgeschrittene
Der Unterschied zwischen der A1 und der A2 besteht aus folgenden Komponenten:
Die Länge und Schwierigkeit des Parcours wird erhöht, die Geschwindigkeit wird schneller und somit die vorgegebene Zeit kürzer.
A3 – für Profis
Die Länge und Schwierigkeit ist um einiges höher als in A2 und die Zeit wird weiter verkürzt.
Dann gibt es noch die Jumping-Läufe. Beim Jumping wird ein Parcours ohne Kontaktzonengeräte aufgebaut und dadurch wird der Lauf schneller. Auch hier wird in 3 Leistungsklassen unterteilt – J1, J2 und J3
Die Größenklassen:
Mini (small – S)
- für kleine Hunde, Schulterhöhe bis 35 cm
- die Sprunghöhe liegt zwischen 25 und 35 cm
Midi (medium – M)
- für mittelgroße Hunde, Schulterhöhe bis 43 cm
- die Sprunghöhe liegt zwischen 35 und 45 cm
Maxi bzw. Standart (large – L)
- für große Hunde, Schulterhöhe ab 43 cm
- die Sprunghöhe liegt zwischen 55 und 65 cm
Auch wer nicht an Turnieren teilnehmen will und diesen Sport aus Spaß an der Freude mit seinem Hund betreibt, sollte sich bewusst sein, dass wirklich nur gesunde Hunde Agility betreiben sollten. Die körperlichen Belastungen bei Sprüngen oder auch der A-Wand sind für Knochen und Gelenke nicht zu unterschätzen. Auch der Fitnessstand des Hundes spielt eine große Rolle. Nach einer evtl. Winterpause sollte langsam mit dem Training begonnen werden.
Aber auch ältere Hunde müssen nicht auf diesen Sport verzichten. Der Parcours sollte dann aber an die Bedürfnisse des Hundes angepasst werden und er sollte körperlich fit sein. Die Sprünge sollten nicht mehr so hoch sein bzw. ganz entfallen.
Auch Welpen können schon an den Agilitysport herangeführt werden. Sprünge über Hürden werden da allerdings noch nicht trainiert. Aber man kann sie zum Beispiel durch das Stäbchenmikado führen damit sie lernen ihre Pfoten (besonders die Hinterpfoten) gezielt zu setzten und später auch keine Angst haben, wenn sich mal eine Stange auf der Hürde bewegt.
Agility entstand 1977 in England während der Crufts-Dog-Show. John Varley, zuständig für die Unterhaltung während der Pausen, überlegte ob Spring-Parcours für Pferde, in etwas abgewandelter Form, nicht auch von Hunden gemeistert werden könnten. Die Resonanz war sensationell und so bildeten sich, zunächst in England, sehr schnell viele Agility-Vereine. 1988 wurde Agility in Deutschland als Hundesportart anerkannt und seit 1991 gibt es ein einheitliches Reglement das für alle Länder, die der FCI angeschlossen sind, gültig ist.
Agility bezeichnet eine Sportart, die von Mensch und Hund in partnerschaftlicher Teamarbeit durchgeführt wird. Freude am Spielen, Laufen und Springen stehen dabei im Vordergrund.
Folgende Hindernisse gibt es im Agility:
1. die Hürde
2. die Bürste (gehört gemäß Reglement zu den Hürden)
3. die Mauer/ Viadukt
4. der Reifen
5. der Weitsprung
6. der Tunnel
7. der Sacktunnel
8. der Slalom
9. die A-Wand
10. der Steg
11. die Wippe
12. der Tisch
Agility ist für fast jeden Hund, der gerne spielt und gerne frisst, geeignet. Voraussetzung ist allerdings, dass der Vierbeiner gesund und ausgewachsen ist. (normalerweise ab 12 Monaten, bei großen Rassen besser 18 Monate) Außerdem sollte er die Grundbegriffe der Unterordnung beherrschen. Es gibt allerdings auch Rassen, die aufgrund ihres Körperbaus auf Agility verzichten sollten. Das sind zum Beispiel Rassen mit langem Rücken und kurzen Beinen, da bei diesem Körperbau die Belastung für die Wirbelsäule, zum Beispiel bei Sprüngen, sehr hoch ist und dadurch sehr schnell Schäden entstehen können.
Die einzige Voraussetzung, die der Mensch mitbringen muß, ist die Einsicht, dass die Arbeit mit dem Hund nur über positive Bestärkung funktioniert. Agility is fun.
Damit die Hunde eine gleichwertige Chance haben, unterteilt man Agility in drei Leitungsklassen und in 3 Größenklassen.
Die Leistungsklassen:
A1 – für Anfänger
Der Parcours besteht aus mehreren Sprüngen und aus höchstens 3 Kontakzonengeräten. Der Slalom darf im Streckenverlauf nur einmal vorkommen und Weitsprung und Reifen müssen gerade angelaufen werden können.
A2 – für Fortgeschrittene
Der Unterschied zwischen der A1 und der A2 besteht aus folgenden Komponenten:
Die Länge und Schwierigkeit des Parcours wird erhöht, die Geschwindigkeit wird schneller und somit die vorgegebene Zeit kürzer.
A3 – für Profis
Die Länge und Schwierigkeit ist um einiges höher als in A2 und die Zeit wird weiter verkürzt.
Dann gibt es noch die Jumping-Läufe. Beim Jumping wird ein Parcours ohne Kontaktzonengeräte aufgebaut und dadurch wird der Lauf schneller. Auch hier wird in 3 Leistungsklassen unterteilt – J1, J2 und J3
Die Größenklassen:
Mini (small – S)
- für kleine Hunde, Schulterhöhe bis 35 cm
- die Sprunghöhe liegt zwischen 25 und 35 cm
Midi (medium – M)
- für mittelgroße Hunde, Schulterhöhe bis 43 cm
- die Sprunghöhe liegt zwischen 35 und 45 cm
Maxi bzw. Standart (large – L)
- für große Hunde, Schulterhöhe ab 43 cm
- die Sprunghöhe liegt zwischen 55 und 65 cm
Auch wer nicht an Turnieren teilnehmen will und diesen Sport aus Spaß an der Freude mit seinem Hund betreibt, sollte sich bewusst sein, dass wirklich nur gesunde Hunde Agility betreiben sollten. Die körperlichen Belastungen bei Sprüngen oder auch der A-Wand sind für Knochen und Gelenke nicht zu unterschätzen. Auch der Fitnessstand des Hundes spielt eine große Rolle. Nach einer evtl. Winterpause sollte langsam mit dem Training begonnen werden.
Aber auch ältere Hunde müssen nicht auf diesen Sport verzichten. Der Parcours sollte dann aber an die Bedürfnisse des Hundes angepasst werden und er sollte körperlich fit sein. Die Sprünge sollten nicht mehr so hoch sein bzw. ganz entfallen.
Auch Welpen können schon an den Agilitysport herangeführt werden. Sprünge über Hürden werden da allerdings noch nicht trainiert. Aber man kann sie zum Beispiel durch das Stäbchenmikado führen damit sie lernen ihre Pfoten (besonders die Hinterpfoten) gezielt zu setzten und später auch keine Angst haben, wenn sich mal eine Stange auf der Hürde bewegt.
_________________ Man bekommt das Verhalten,was man belohnt,nicht das was man will!
Gewalt fängt an, wo Wissen aufhört |
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